Murnau Teil 12.1 - Murnau bewegt

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Johannes Auerbacher († 7.9.2018)
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Murnau Teil 12.1 - Murnau bewegt

Beitragvon Johannes Auerbacher († 7.9.2018) » Mo 26. Feb 2018, 23:01

geschrieben von: joh Datum: 21.04.14 01:15

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(12-1) Fahr'n, fahr'n, fahr'n – mit der Eisenbahn ...

Guten Abend,

lange habe ich nichts mehr über meine Modellbahn geschrieben, nun ist es aber doch passiert - nur so viel: Ich brauchte dafür massive Hilfe und wäre eigentlich gerne schon längst im Bett.

Heute möchte ich zeigen, wie ich meine Fahrzeuge zum Fahren kriege und wie es dann aussieht und klingt, so weit das die angehängten Videos rüberbringen können.

Noch ein kurzer Blick auf die Anzahl der Fahrzeuge, die zur Zeit regelmäßig auf der Anlage verkehren. Es sind nicht allzu viele: Streckenloks: 56 380, E44 504, E44 507, E44 508. Triebwagen: ET11 02, ET87 04. Rangierloks: V36 225, E69 02. Reisezugwagen: 8, davon 2 Pw. Postwagen: 2. Güterwagen: 59, davon 2 Pwg. Etliche weitere Fahrzeuge dämmern noch unbehandelt als Arbeitsvorrat in den Schachteln verschiedener Hersteller.

Mir war es mir in allen Baustadien wichtig, fahren zu können, wo nur die Gleise schon lagen – durchaus schon nach einem passenden Fahrplan. Vor dem Schottern erkennt man eventuelle Baufehler und kann sie noch leicht korrigieren. Danach ist es wie mit der festen Fahrbahn in echt, wenn die einmal liegt, dann liegt sie. Außerdem, wenn man vor dem Schottern fahren konnte und danach nicht mehr, ist die Zahl möglicher Ursachen schon mal kleiner. Oberleitungsmasten kann man vor dem Schottern schon mal setzen, weil der Schotter öfters ihren Fuß umgibt. Es muss aber oberbaumäßig wirklich alles rundum klar gehen, bevor man anfängt, Drähte zu spannen.


Digitalbetrieb

Das heißt auch, das Digitalsystem muss von Anfang an funktionieren. Im Fremo wurde vereinsintern von Stefan und Martin ein einfacher Digitalhandregler, genannt "Fred", entwickelt, der genau auf die Bedürfnisse der Fremo-Lokführer zugeschnitten war, nämlich nichts anderes zu können, als die Lok zu fahren. Für den Fremo war die Adaption des Digitalsystems mit Loconet (mit fliegend an die Module anzubauenden Loconetboxen als Steckdosen für die Freds) ein ungeheurer Fortschritt, der letztlich Streckennetze ermöglichte, die ganze Turnhallen füllen können.


Der Handregler „Fred“

Die Geschwindigkeit wird mit einem leichtgängigen und stabilen Poti geregelt. Die Fahrtrichtung wird mit einem Kippschalter umgestellt, der ohne weiteren Aufwand die Fahrtrichtung der Lok anzeigt. Liegt der Schalter nach rechts, fährt die Lok vorwärts (vorne ist dabei Führerstand 1). So ist jedenfalls die Norm im Fremo.

Weil der Fred so ein genial einfach zu handhabendes Teil ist, hat sich eines Tages Fa. Uhlenbrock für die Entwicklung interessiert und mit Stefans und Martins Hilfe einen fremo-unabhängigen Fred angeboten, nicht ohne ihn doch ein bisschen zu verkomplizieren. Wegen der größeren Zahl an Funktionstasten habe ich mir für meine Soundloks doch einige gekauft.

Als erstes fiel mir die relative Schwergängigkeit (im Vergleich zum Fremo-Fred) des Potis auf. Einhändiges Bedienen war nicht möglich. Thomas (aus Hamburg) riet mir, einfach ein paar Waschbeckenabflussdichtungen zu besorgen und auf den Drehknopf aufzustecken. Es war aber auch noch notwendig, das Gehäuse zu öffnen und den Ausschnitt für das Poti zu vergrößern, weil die Poti-Achse so weich ist, dass durch den einseitigen Druck beim Regeln mit dem Daumen der Drehknopf an dem Gehäuseausschnitt schabt und so Schwergang erzeugt. Beim Öffnen des Gehäuses sah ich auch, dass die Außenabmessungen, die die Größe der üblichen Fred-Ablagen am Modulrand leider deutlich überschreiten, kaum größer als beim Fremo-Fred hätten ausfallen müssen. Es gibt auch ein paar überflüssige Leuchtdioden (die roten Dreiecke; muss man die Stellung des Umschalters auch noch elektrisch anzeigen?).


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(1) Oben der Loknummer- und Adressaufkleber, darunter die ertüchtigten Drehknöpfe, dann Fahrtrichtungsumschalter, Nothalt und die Funktionstasten mit den Kontroll-LEDs. Darunter die Legende für die Funktionstasten.


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(2) Links ein Fremo-Fred der ersten Generation und zwei weitere Uhlenbrock-Freds. Die vielen LEDs sorgen für zusätzlichen Stromverbrauch im Loconet, zumal es auch nur mit Fremo-Freds auf größeren Treffen schon mal eng werden kann. Deswegen ist es sinnvoll, alle Freds, die momentan nicht gebraucht werden, auszustöpseln.



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(3) Wie auf den Bildern 1 und 2 schon erkennbar, kleben auf dem Drehknöpfen Zahlen, von welchen die nach oben zeigende die angesteuerte Dauergeschwindigkeit in km/h erkennen lässt. Zum „Eichen“ bekommt die betreffende Lok den Fleischmann-Tachowagen angehängt und wird auf die gewünschte Höchstgeschwindigkeit (in meinem Fall für die E44 508 reichen 55 km/h) per CV5 (ESU 3.5) und Poti am Anschlag eingestellt. Man kann noch prüfen, ob die Einstellung für beide Fahrtrichtungen zutrifft. Man drückt den Nothalt, lässt den Regler unverändert und klebt die 55 ans obere Ende des Drehknopfes. Die weiteren Geschwindigkeitsstufen wähle ich nach üblichen Geschwindigkeitsbeschränkungen wie 40 bei Hp2, 30 bei Einfahrt in Stumpfgleis und 25 als Vmax beim Rangieren und bringe die Aufkleber nach entsprechender Tachofahrt an. Für jede Lok sind die Ergebnisse verschieden, so dass ich nicht darum herum komme, jeder Lok einen eigenen Regler zu spendieren. Deswegen dürfen es bei meinen Freds auch Aufkleber sein und keine Steckkarten.



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(4) Wir sehen die Funktionstasten f1 bis 4, die lok#-Taste, die auch als Umschalter zum Ansteuern der Funktionen f5 bis 8 dient und die function-Taste, mitunter auch f0 genannt. Ich habe die Sonderfunktionen nach Bedeutung sortiert: also f1 für Spitzenlicht vorne, f2 für Spitzenlicht hinten, f3 Pfeifen lang, f4 Pfeifen kurz, lok#+f1(=f5) Läuten sowie Lok#+f2(=f6) Luftpumpe. Falls ich auch Zugschluss zeigen wollte, wäre sein Platz bei lok#+f3(=f7) (richtungsabhängiger Lichtwechsel). Daneben gibt es noch den function-Taster für Geräusch ein/aus, bzw. Anlassen/Abstellen oder Hauptschalter ein/aus. Dieses Schema ist bei all meinen Fahrzeugen gleich.

Im Angesicht der mittlerweile existierenden Weiterentwicklung namens „Fredi“, welcher ebenfalls genügend Funktionstasten hat, bleibt als Vorteil des Uhlenbrock-Fred seine schiere Größe, um gut lesbare Aufkleber anzubringen, was aber zugleich, wie oben schon erwähnt, auch sein Nachteil ist. Auch über das Poti habe ich oben auch schon was gesagt. Manchmal und immer überraschend kommt es vor, dass der Uhlenbrock-Fred „aussteigt“ und die Lok auf nichts mehr reagiert. Das passiert von Zeit zu Zeit beim Fremo-Einsatz genauso wie bei mir zu Hause. Man erkennt diesen Zustand an den besonders hell leuchtenden LEDs. Kurz ausstöpseln und wieder Einstöpseln ist das, was dann hilft.

Ungeschickt ist für mein Empfinden auch die äußere Formgebung. Ein Fremo-Fred ist mir noch nie aus der Hand gerutscht, der Uhlenbrock-Fred schon einige Male. Das wird durch den trapezförmigen Querschnitt des Gehäuse-Unterteils begünstigt. Wie man sieht, kann „anspruchsvolles“ Design ziemlich daneben gehen, wenn sich der Hersteller nicht mit der Handhabung seines Produkts vertraut gemacht hat. Wenn ich dann alle auf dem Boden liegenden Einzelteile wieder eingesammelt habe, kann es sein, dass ich sehe, dass eine der Gehäuserastnasen abgebrochen ist. Auch kann es passieren, dass ich beim reflexartigen „Nachfassen“ die Adresszuweisung aufgehoben habe. Zu Hause ist das nicht weiter schlimm, beim Fremo aber schon, weil man sich zur nächsten freien Zentrale durchkämpfen muss, um den Fred neu zuzuweisen. Der Zug steht und die Zeit läuft weiter. Eine Ersatzlok ist oft schneller zur Hand.


Fahren mit Sound am Beispiel der 56.2-8

Ausrüstung der Lok

Ich habe in meine Weinert-56.2-8 gleich beim Bau Lautsprecher und ESU-Decoder 3.5 integriert. Nach den Erfahrungen mit meiner P8 war es mir wichtig, dass die Lok trotz der etwas verkomplizierten Verkabelung leicht demontierbar bleibt. Für den Lautsprecher kam das Führerhausdach wegen der Sichtbarkeit nicht in Frage, der Tender deswegen nicht, weil der von den meisten Schallquellen der echten Lok zu weit weg ist.


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(5)

Es blieb also nur der Kessel. Und dort passten nur die 13-mm-50-Ohm-Lautsprecher von ESU rein. Die gibt es als Pärchen im gemeinsamen Gehäuse von ESU. Sie müssen hintereinander geschaltet werden, um die notwendigen 100 Ohm für den Decoder zu erzielen. Im hinteren Teil des Kessels befindet sich der Decoder. Auf etwa der halben Länge folgt eine eingeklebte Trennwand (der Kessel ist innen konisch). Ein Lautsprecher sitzt in Höhe der Trennung zwischen Kessel und Rauchkammer, der Zweite direkt hinter der Rauchkammertür (er kann wenig zum Schall beitragen, ist aber als "Vorwiderstand" notwendig).

Als Schallkapsel wird also etwa die halbe Kessellänge genutzt. Als Schallöffnung dienen der etwas aufgebohrte Schornstein und von außen weitgehend unsichtbar eingearbeitete Öffnungen im Rauchkammersockel. Allerdings sind die Spulenanschlüsse der 13-mm-Lautsprecher so empfindlich, dass sie teilweise schon bei Auslieferung abgerissen sind. Ich habe es nicht hinbekommen, die feinen Leitungen zu flicken, aber der Händler war großzügig und hat mir mehr als ein mal Ersatz gegeben. Das Zuleitungskabel läuft im Kessel zum Decoder, dort mit einer zweipoligen Steckverbindung. Nachdem alles zur Zufriedenheit funktionierte, habe ich mich getraut, die Rauchkammertür und die Stehkesselrückwand festzukleben.

Zwischen der Einheit Rauchkammer-Kessel-Führerhaus-Umlaufblech einerseits und dem Fahrwerk andererseits gibt es eine zehnpolige Steckverbindung (2,54-mm-Raster) im Bereich der Feuerbüchse für Frontlicht, Taktgeber, Stromabnahme von Lok und Tender, Motor und Licht im Tender; zum Tender hin nochmal 5 Pole unterhalb der Deichsel, dort aber aus Platzmangel im 1,25-mm-Raster. Die KK habe ich durch eine normale und verschraubbare Deichsel ersetzt, dazu noch seitliche Druckpuffer (Weinert abgedreht) eingebaut, damit sich die Lok nicht zum Tender seitlich versetzt.


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(6) Der eigentliche Taktgeber besteht aus einem Reed-Relais zwischen den Rahmenwangen oberhalb Achse A. Auf diese Achse habe ich ein geschlitztes Kunststoffrohr geklipst und fest geklebt, auf welchem wiederum 4 Miniaturmagneten (abwechselnd N und S innen und außen) festgeklebt wurden. Die richtige Taktzahl (4/Umdrehung) ist dann noch eine Sache der Programmierung.


Das Programmieren

Was mir an dem ESU-Dekoder gefällt, ist, dass man den unterschiedlichen Fahrzuständen Beschleunigung, Beharrungsfahrt und Verzögerung verschiedene (und verschieden laute) Geräuschdateien zuordnen kann. Das kann allerdings nur dann zum Tragen kommen, wenn man auch eine Beschleunigungs- und Verzögerungszeit programmiert, denn der Decoder vergleicht die Sollgeschwindigkeit am Regler mit der Istgeschwindigkeit der Lok. Ist Soll > Ist, wird das Beschleunigungsgeräusch abgespielt. Ist Soll = Ist, läuft das Beharrungsgeräusch. Ist Soll < Ist, kommt das Leerlauf-, bzw. Bremsgeräusch.

Für die Beschleunigungszeit setzt ESU allerdings - wie ich meine - eine zu enge Grenze von etwa 1 min bis zur programmierten Höchstgeschwindigkeit. Da ich für den Fremo-Einsatz die Vorbildhöchstgeschwindigkeit von 70 km/h ausnutzen wollte, beschleunigt die Lok schon so, dass man sich dahinter keinen wirklich schweren Zug vorstellen kann, was aber auch damit zusammenhängt, dass ich eine s-förmige Beschleunigungskurve programmiert habe, bei der die Lok zuerst gegen den "Losreißwiderstand" kämpft, dann etwas stärker beschleunigt und mit zunehmender Geschwindigkeit (und Fahrwiderständen) wieder etwas schwächer zulegt.

Insgesamt habe ich die Lautstärke ziemlich niedrig eingestellt. Bei Beharrungsfahrt mit 10 Wagen und 40 km/h z. B. geht das Geräusch der Lok im Rollgeräusch des Zuges fast unter. Rangiert man mit der Lok alleine mit 15 km/h in Beharrung, erscheint mir die Lok trotzdem noch zu laut. Hier wäre auch eine geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung wünschenswert.

Beim Fremo stelle ich die Lautstärke auf den doppelten CV-Wert wie zu Hause ein. Trotzdem hört man bei den Umgebungsgeräuschen in der Halle in 2 m Abstand von der Lok so gut wie nichts mehr, was auch in Ordnung ist, wenn man niemanden nerven will.

Was wirklich fehlt, ist eine merkliche lastabhängige Lautstärke-Regelung der Fahrgeräusche. Der Decoder sollte schon erkennen, ob an der Lok keiner oder z. B. 10 Wagen angehängt sind.


Videos

In den folgenden Videos kann man hören, dass der Loksound im Vergleich zu den Rollgeräuschen des Zuges und anderer Störgeräusche ziemlich leise ist. Die Einstellung der Lautstärke gefällt mir aber gut, weil ich schon den Eindruck gewinnen will, dass die weiter entfernte Lok auch in meinem Eisenbahnzimmer deutlich leiser wird. Die wird auch durch die Videos bestätigt, von denen die meisten eine mehr oder weniger lange Zugfahrt vor allem akustisch von einem Aufnahmeort aus verfolgen.

Außerden zeigt es sich, dass ich mit der Beherrschung der Kamera noch ganz am Anfang stehe. Der Autofokus macht, was er will, jedenfalls nicht das, was ich gerne hätte und ich habe die Anleitung der Kamera noch nicht wirklich verstanden.


1-00046 P4026

Die Aufnahme ist ein Versuch, den Lauf des P4026 über die gesamte Strecke zu verfolgen. So was geht nur zu zweit – einer fährt den Zug, einer bedient die Kamera. Um die Aufnahme nicht total zu verwackeln, ist die Kamera mit dem (eingefahrenen) Stativ verbunden, so wesentlich mehr Massenträgheit zu erreichen. Die Zugfahrt beginnt in Murnau und legt einen Halt in Kammerl ein. Die Aufnahme endet, wenn der Zug im Tunnel vor Freilassing verschwunden ist.




2-00000 Expr504-1

Der Zug mit 56 380 beschleunigt in der Ausfahrt von Murnau und erreicht bei 40 km/h die Beharrungsphase, um recht bald für den Ladeaufenthalt in Kammerl wieder abzubremsen. Das Läutewerk warnt Mensch und Tier vor dem Überqueren des Bahnübergangs bei der Haltestelle. Das Druckluftgeräusch leitet die akustische Bremsprozedur ein und das kurze Quietschen beendet sie. Dazwischen ist noch ein nicht hörbares „Blindgeräusch“ eingefügt, welches so oft wiederholt wird, wie der Bremsvorgang dauert. Nach dem Anhalten läuft die Luftpumpe an.




3-00001 Expr504-2

Wenn das Beladen von Post- und Expressgutwagen abgeschlossen ist, macht sich der Zug wieder auf die Reise nach Freilassing. Eine LP-Tafel fordert zur Abgabe der entsprechenden akustischen Signale auf. Bei der Tunneleinfahrt vor Freilassing wird noch ein kurzes Achtungsignal gegeben. Man erkennt deutlich den Unterschied zwischen Beschleunigungs- und Beharrungsphase. Leider fehlen den Sound jegliche Bässe, ein Effekt, der durch die Videoaufnahme noch verstärkt wird. Die Lok hört sich eher so an, als sei sie mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet.




4-00008 – Kalkwagen rangieren

Nachdem die Garnitur des P 4024 nach Gleis 3 gebracht wurde, gibt es vor dem Umlaufen der Lok noch ein Rangier-Intermezzo. Die Wagen im Anschluss Kalkwerk können nicht auf ein Mal beladen oder einfach mit dem Einradschieber weitergeschoben werden, weil der Anschluss so kurz ist. Ihre Reihenfolge muss deshalb vertauscht werden, was, falls erforderlich, eine Aufgabe der Zuglok für P 4024 ist. Ein Kuppelmonster ist zur Stelle. Doch kaum ist ihm in den Sinn gekommen, wie gut das Kuppeln trotz der Filmaufnahmen klappt, da passiert auch schon das Malheur: Die Lok prallt hart auf die bereits beladenen Kalkwagen und nach einigem Gezittere beim Kupplungsversuch ist ruckzuck die Lok mit einer Achse entgleist. Der Hilfszug muss aber trotzdem nicht kommen. Das Monster erledigt das Eingleisen ganz zeitnah mit seinen fünf Fingern. Den Abschluss bildet das Umlaufen der Lok über Gleis 2.




So weit für heute.
Gruß
Johannes


Bisherige Beiträge:

(1) In Murnau wird Ng 8013 zu Ng8014: [EMB-Forum - siehe hier]
(2) Kuppeln und Radien: [EMB-Forum - siehe hier]
(3) Antwort zur Oberleitung: [EMB-Forum - siehe hier]
(4) Murnau: Grundsätzliches: [EMB-Forum - siehe hier]
(5) Von Murnau nach Freilassing mit P 4024: [EMB-Forum - siehe hier]
(6) Murnauer Kalk: [EMB-Forum - siehe hier]
(7) Frühmorgens in Murnau - Expr 504 ff: [EMB-Forum - siehe hier]
(8) Murnau hat auch ein Stellwerk: [EMB-Forum - siehe hier]
(9) Der Nachmittagsgüterzug in Murnau: [EMB-Forum - siehe hier]
(10) Im Schatten von Murnau liegt Freilassing: [EMB-Forum - siehe hier]
(11) Murnau am Abend: [EMB-Forum - siehe hier]


Auch dieser Link über das spurgeführte Schienenputzen (drehscheibe-foren)
gehört eigentlich noch dazu.

Johannes Auerbacher († 7.9.2018)
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56.2-8

Beitragvon Johannes Auerbacher († 7.9.2018) » Do 3. Mai 2018, 17:05

Hallo zusammen,

seit der ersten Veröffentlichung dieses Beitrages bei DSO sind mittlerweile etwa 4 Jahre vergangen und ich habe mich nach einem Kundenseminar von ESU doch mit dem Loksound 4 anfreunden können. Der Klang der 56.2-8 ist, im Vergleich mit dem, was heute möglich ist, doch ziemlich schlapp.

Wolfgang Popp hat an der Harzbahnlok bei DSO https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 10,8531347 gezeigt, was möglich ist. Zur Zeit hat er auch eine BR 74 von Roco https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 10,8531347 am Wickel; mal sehen, was er zustande bringt.

Meine 56.2-8 wird wohl noch einmal dran glauben müssen. Zu erneuern gibt es nur Dekoder und Lautsprecher. Die zugehörige Verkabelung liegt ausschließlich im Oberteil der Lok (Rauchkammer, Kessel, Feuerbüchse), wobei auch das Steckeroberteil aus seiner Verklebung gelöst werden muss, um neu verdrahtet werden zu können.

Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass die damalige Beschreibung heute nicht mehr der Weisheit letzter Schluss ist.

Gruß
Johannes


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